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Cosey im Tibet Museum

Aktualisiert: 31. Okt. 2023

Temporäre Austellung von 19. Novembrer 2023 bis zu 4. Februar 2024


COSEY – ein gezeichnetes Tibet


Wer könnte die Verbindung zwischen Tibet und Schweiz besser verkörpern als der französischsprachige Comiczeichner und Autor Cosey? Um den ursprünglichen Kontext der Werke seiner Sammlung zu veranschaulichen, wird das Tibet-Museum Originalzeichnen und Farbreproduktionen ausstellen, die das Land des ewigen Schnees hervorheben.


Ein Land voller Legenden

Selten hat ein Land einen solchen Einfluss auf die westliche Vorstellungskraft gehabt. Tibet, geheimnisvoll und fantasievoll, ist ein von Schriftstellern, Regisseuren und Fotografen sehr geschätztes Thema, das dazu beigetragen hat, diese mystische Aura zu nähren. Auch Comics trugen zur Verbreitung dieser Vision voller Wunder und Legenden bei.


Jonathan und der Bouddha d‘Azur

Mit Werken wie „Le Bouddha d‘Azur“ oder der Jonathan-Reihe gelang es dem französischsprachigen Autor und Cartoonisten Cosey (Hauptpreis beim Angoulême International Comics Festival 2017), die Neugier seiner Leser auf die fernen Orte und orientalischen Spiritualität zu wecken. Zwischen 1975 (Jonathans erste Episoden wurden in der Zeitung „Tintin“ veröffentlicht) und 2021, dem Ende der Saga, entdecken mehrere leidenschaftliche Generationen nicht nur einen liebenswerten Abenteurer und ausgefallene Charaktere, sondern auch ein realistischeres Tibet, das Cosey mehrmals besucht hat. Von dort brachte er Skizzen, Landschaften, Geschichten und verschiedene Eindrücke mit.


Werke und ihr Kontext

Offensichtlich bietet das Tibet-Museum diesem „Weltbürger“ heute die Gelegenheit, seine Werke rund um das Land des ewigen Schnees auszustellen: Farbreproduktionen und originale Schwarz-Weiß-Zeichnen - die an die Reinheit orientalischer Kalligraphie erinnern, in denen das Unsichtbare ebenso dominiert wie die Linie - im Dialog mit den schönsten Stücken des Museums.

Die Besucher sind somit eingeladen, einerseits den kulturellen Kontext zu entdecken, in dem die in Gruyères präsentierten Skulpturen, Gemälde, Manuskripte und anderen Ritualgegenstände entstanden sind, und andererseits eine tibetische Gesellschaft, die das Heilige und das Alltägliche nahtlos miteinander verbinden.


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